Rückblick Veranstaltung „1933 – 2033: Weimarer Republik, Machtergreifung und der Rechtsruck heute – Lehren für die Demokratie?“

Foto von Teilnehmenden der Veranstaltung

Mehr als 140 Interessierte nahmen am 30.01.2026 an der Veranstaltung „1933 – 2033: Weimarer Republik, Machtergreifung und der Rechtsruck heute – Lehren für die Demokratie?“ teil. Aufgrund des großen Zuspruchs wurde der ursprünglich im Konzerthaus Harff geplante Abend in das evangelische Lukas-Gemeindezentrum in Herzogenrath-Kohlscheid verlegt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das Ende der Weimarer Republik durch die Machtübertragung an die Nationalsozialisten möglich wurde und welche Schlussfolgerungen sich daraus für den Schutz demokratischer Institutionen heute ziehen lassen.

Warum lohnt sich der Blick zurück auf die Weimarer Republik? Der Vortrag von Günter Pesler, Polizist und Buchautor aus Baesweiler, machte deutlich: Geschichte ist keine abgeschlossene Vergangenheit. Sie wirkt nach und sie hilft uns, aktuelle politische Entwicklungen besser zu verstehen. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit ist historisches Wissen unverzichtbar, um demokratische Gefährdungen frühzeitig zu erkennen.
Filip Chirea-Hermeneanu von der Koordinierungs- und Fachstelle „Partnerschaften für Demokratie“, StädteRegion Aachen, stellte die Bedeutung politischer Bildung im Umgang mit antidemokratischen Ideologien heraus.

In der von Jana Blaney (VHS Nordkreis Aachen) moderierten Podiumsdiskussion diskutierten Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian, Benjamin Hoven (DGB), Ute Schneider (Omas gegen Rechts Aachen), Janine Gielis („We, the Six Million“) sowie die Referenten des Abends. Auch aus dem Publikum wurden zahlreiche Fragen eingebracht.

Download Redetext Begrüßung und Einführung Leo Jansen (PDF, 153 KB)

Eine Zusammenfassung des Vortrages von Günter Pesler finden Sie hier.