Die gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen haben an Schärfe zugenommen. Eine besondere Rolle spielt dabei merkwürdigerweise der Begriff der Neutralität. Dahinter verbirgt sich ein ganz anderes Ziel, nämlich die kritische Auseinandersetzung zu behindern und sogar zu verhindern.
Es wird behauptet, Pädagoginnen und Pädagogen in Schulen, Lehrkräfte an Unis, aber auch zivilgesellschaftliche Organisationen müssten „neutral“ sein. Das erzeugt Unsicherheit und Ängste.
Das Gegenteil ist richtig: Lehrkräfte dürfen gar nicht wertneutral sein. Der staatliche Bildungs- und Erziehungsauftrag fordert aktives Einstehen für die verfassungsmäßigen Grundwerte und verpflichtet zum aktiven Widerstand gegenüber rechtsextremen Äußerungen und Handlungen!
Wieso wird dann dieser Mythos der Neutralität erzeugt und verbreitet? Wie entsteht dieser Kampfbegriff, der strategisch eingesetzt wird, um kritische Positionen mundtot zu machen?
Sascha Regier ist in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit aktiv.
Die Veranstaltung zum Mythos Neutralität findet am 24. September 2026, 19 Uhr, im Klösterchen statt.
Veranstaltung des Soziokulturellen Zentrums Klösterchen in Kooperation mit der VHS Nordkreis Aachen, dem Herzogenrather Bündnis gegen Rechtsextremismus, attac Wurmtal und GEW Aachen.
Mehr Informationen auf der Internetseite www.arbeit-umwelt-kultur.de und auf der Internetseite von Dr. Sascha Regier.
